©2013, Fischschuztverein Cöln e.V. gegr. 1884

FISCHSCHUTZVEREIN
CÖLN e.V. gegr. 1884

Satzung


§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Fischschutzverein Cöln e.V. gegr. 1884“ und ist eine Vereinigung von Freizeitfischern. Er hat seinen Sitz in Köln. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht zu Köln eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Vereinszweck

1. Vereinszweck ist die Ausübung des waidgerechten Freizeitfischens, die Schaffung, Erhaltung und der Ausbau geeigneter Gelegenheiten hierzu, die Hege und Pflege des Fischbestandes in den Gewässern in Verbindung mit Maßnahmen zum Schutz und zur Reinerhaltung dieser Gewässer. Weiter ist es Zweck des Vereins, Mitglieder in Fragen waidgerechter Fischereiausübung zu beraten sowie den Vereinsnachwuchs auszubilden und zu betreuen.

2. Der Verein verfolgt diese Ziele ausschließlich und unmittelbar auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit. Mittel des Vereins sind nur für den satzungsgemäßen Zweck zu verwenden. Es werden keine Anteile ausgeschüttet, auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins gezahlt, die nicht satzungsgemäßen Zwecken dienen. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Die Erstattung ihnen entstandener Kosten und Auslagen ist zulässig. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Der Aufnahmeantrag ist in schriftlicher Form unter Angabe des Vor- und Zunamens, des Geburtsdatums, des Wohnsitzes sowie des Berufes einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Der Verein hat:

– aktive, die Fischwaid ausübende Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben,

– jugendliche Mitglieder vom 10. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,

– inaktive, die Fischwaid nicht ausübende Mitglieder.

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss. Die Austrittserklärung (Kündigung) muss bis spätestens 30. September dem Vorstand schriftlich vorlegen, damit der Austritt zum Jahresende wirksam wird.

§4 Mitgliederrechte

Die Mitgliedschaft berechtigt:

1. Aktive Mitglieder in den Vereinsgewässern die Freizeitfischerei unter Beachtung der Gesetze, der Gewässerordnung des Vereins sowie der besonderen jeweils gültigen Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuüben.

2. Jugendliche Mitglieder, die Freizeitfischerei in Begleitung eines aktiven Mitgliedes, wie unter 1. genannt auszuüben.

3. Aktive Mitglieder, das Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen des Vereins auszuüben. Jugendliche haben kein Stimmrecht, gleiches gilt für Inaktive.

4. Zur Teilnahme an allen Vereinsveranstaltungen mit einer Begleitperson, sofern die Teilnahme tatsächlich möglich ist.

§5 Ehrengerichtsbarkeit des Vereins cv

1. Bei Verstößen von Mitgliedern gegen die Satzung, die Gewässerordnung, das waidgerechte Fischen und die Kameradschaft im Verein oder bei einem sonstigen Verhalten eines Mitgliedes immer- oder außerhalb des Vereins, dass sein Verbleiben im Verein untragbar erscheinen lässt, entscheidet auf Antrag des Vorstandes der Ehrenrat.

2. Der Ehrenrat besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern, welche von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt werden.

3. Der Ehrenrat entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit, er erkennt auf – Nichtschuldig, – Verweis, – Ruhen des Fischereiausübungsrechtes für eine bestimmte Zeit (jedoch nicht länger als ein Jahr),- Ausschluss aus dem Verein.

§6 Aufnahme, Beitrag

1. Jedes Mitglied hat nach Bestätigung seiner Aufnahme in den Verein die festgesetzte Aufnahmegebühr und den ersten Jahresbeitrag zu entrichten. Hiernach werden ihm die Vereinsunterlagen (Erlaubnisschein zum Fischfang, Gewässerordnung und Satzung) ausgehändigt.

2. Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Verein ist berechtigt bis zur Zahlung dieser Bringschuld den Fischereierlaubnisschein für das Beitragsjahr zurückzuhalten.

3. Mitglieder die bis zum 31.1. ihren Beitrag nicht bezahlt haben werden ohne vorherige Mahnung aus dem Verein ausgeschlossen.

§7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Ehrenrat.

§8 Vorstand

1. Der Vorstand wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten (lt. § 26 BGB) durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden und den Kassierer. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis; die des 2. Vorsitzenden und die des Kassierers wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden, bzw. 2. Vorsitzenden beschränkt. Bei vorzeitigem Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern hat der Restvorstand das Recht der Zuwahl bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit gewählt und zwar jeweils auf die Dauer von vier Jahren.

2. Der Vorstand wird von einem Beirat unterstützt, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Der Beirat besteht aus dem Schriftführer, dem 1. Gewässerwart, dem 2. Gewässerwart und sonstigen Personen nach Bedarf. Die Mitglieder des Beirates wirken im Rahmen ihrer Zuständigkeit oder beratend zur Unterstützung des Vorstandes. Sie werden jährlich gewählt Wiederwahl ist zulässig.

§9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

1. Die Mitgliederversammlung bestimmt die Richtlinien des Vereinslebens.

2. Sie ist für Änderungen der Satzung zuständig.

3. Sie beschließt die Höhe der Aufnahmegebühren, Jahresbeitrag für aktive und inaktive Mitglieder und Jugendliche.

4. Die Mitgliederversammlung wählt und entlastet die Mitglieder des Vorstandes und des Ehrenrates, die kein weiteres Vereinsamt bekleiden dürfen, sowie zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen und von denen nur einer für die folgende Amtsperiode wieder wählbar ist. Im Übrigen ist Wiederwahl zulässig.

5. Die Mitgliederversammlung genehmigt den Jahreshaushaltsvoranschlag. Sie nimmt den Kassenbericht und den Bericht der Kassenprüfer sowie den Jahresgeschäftsbericht des Vorstandes entgegen.

6. Sie entlastet den Kassierer und den Vorstand und ist befugt, mit 2/3 Mehrheit den Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder vorzeitig abzuberufen.

7. Beschlüsse der Mitgliederversammlung binden jedes Mitglied.

§10 Einberufung der Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird möglichst im ersten Quartal des Jahres durch den Vorstand einberufen. Die Mitglieder werden hierzu unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstag schriftlich eingeladen.

2. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Mitglieder dies unter Nennung des Zwecks schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vor dem Versammlungstag schriftlich einzuladen.

§11 Ordnung der Mitgliederversammlung

1. Den Versammlungsvorsitz führt der 1. Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung ein Stellvertreter aus dem Vorstand.

2. Jedes Aktive Mitglied hat in der Versammlung eine Stimme. Vertretung ist unzulässig. Der Beschlussfassung unterhegen die in der Tagesordnung aufgeführten Gegenstände. Die Mitgliederversammlung kann die Tagesordnung erweitern.

3. Alle Beschlüsse werden, soweit nach Gesetz und Satzung zulässig, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Handelt es sich um die Wahl des Vorstandes, so entscheidet bei Stimmengleichheit das Los.

4. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist eine Niederschrift aufzunehmen (Protokollbuch), die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§12 Satzungsänderung

Zu einem Beschluss mit satzungsänderndem Charakter ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen aktiven Mitglieder erforderlich.

§13 Auflösung des Vereins

1. Die Vereinsauflösung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Antrag, der von mindestens 1/3 der aktiven Mitglieder gestellt worden sein muss.

2. Die Einladung des Vorstandes zu der Mitgliederversammlung, bei der der Auflösungsbeschluss zu erwarten ist, muss vier Wochen vor dem Versammlungstag schriftlich erfolgen. Der Nachweis der vollzogenen Einladung gilt als geführt, wenn der Schriftführer in der Mitgliederversammlung versichert, dass er eine form- und fristgerechte Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung den Mitgliedern zugesandt habe.

3. Die Mitgliederversammlung ist im Falle des §13 Beschluss fähig, wenn mindestens 2/3 der aktiven Mitglieder anwesend sind. Liegt Beschlussunfähigkeit vor, so hat innerhalb von vier Wochen die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen. Diese kann dann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschließen.

4. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von 3/4 der abgegebenen Stimmen.

5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins nach Abzug der Verbindlichkeiten der gemeinnützigen fischereilichen Organisation zu, die hierzu von der Mitgliederversammlung bestimmt worden ist. Dies bedarf der Zustimmung von 3/4 der abgegebenen Stimmen.

§14 Fortgeltung älterer Satzungen

Durch diese Satzung werden alle vor dem Tage des Satzungsbeschlusses aufgestellten Satzungen unwirksam.

cv Vorstehende Satzung wurde aufgestellt im September 1993.